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Abschlussbericht des Förderprojekts:

Und Völkermord geschieht noch immer ...

Auf der Suche nach dem Was ist? Warum? Und Was kann man dagegen tun?

Ein Film von Daniela Hinze und Michael Hinze

DVD TitelVölkermord hat Tradition, war und ist eine vielgeübte Praxis der politischen Auseinandersetzung. Nach dem Ende der Shoah und mit der Gründung der Vereinten Nationen wurden Konventionen zur Prävention und Bestrafung von Völkermord von der internationalen Staatengemeinschaft verabschiedet. Dennoch: Zahlreiche Fälle von Völkermord nach 1945 haben gezeigt, dass Völkermorde auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Kontexten nach wie vor verübt werden.

Der Dokumentarfilm versucht, wie die Initiatoren des Filmprojekts sagen, „das Phänomen Völkermord zu fassen – zu erklären“. Wie kann man Völkermord benennen? Warum reagiert die Internationale Staatengemeinschaft zu spät auf Völkermord? Was kann man in Zukunft tun, um Völkermord zu verhindern oder um Völkermord wirksam zu sanktionieren?

Die Geschwister Hinze aus Mühlhausen (Thüringen) haben in ehrenamtlicher Arbeit mit einem internationalen Filmteam und mit Unterstützung von Zeitzeugen, Wissenschaftlern und Politikern einen Dokumentarfilm hergestellt, der sich dem stets aktuellen Thema „Völkermord“ annähert. Der Film ist geeignet, vor allem in pädagogischen Einrichtungen Jugendliche und junge Erwachsene mit der Problematik „Völkermord“ zu konfrontieren und für Menschenrechte zu sensibilisieren.

Geschwister HinzeDie Autorin des Films, Daniela Hinze (Jg. 1981), interviewte Gertrude Schneider, Überlebende der Shoah, und Stephane Hessel, ehemaliger KZ-Häftling und französischer Botschafter, Andrea Bartoli von der Columbia University (New York) und Herfried Münkler von der Humboldt-Universität (Berlin) sowie Juan Mendez, UN-Sonderbeauftragter zur Prävention von Völkermord, und Renzo Pomi, Vertreter von amnesty international an der UN in New York.

Die Filmarchive des deutschen Bundesarchivs (Berlin) und des amerikanischen National Archives (Washington) stellten dokumentarisches Filmmaterial zur Verfügung. Amnesty international unterstützte das Projekt mit Filmmaterial aus dem Sudan, aus Ruanda und Bosnien.

Die Musik des Dokumentarfilms komponierte eigens Jacques Gassmann (www.ogrody.org), die Fotografien stellte Wim von der Helm (www.documentary.de) zur Verfügung.

Der Dokumentarfilm wurde gefördert von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Bürgerstiftung Unstrut-Hainich und der Wolfgang Suwelack-Stiftung. Der Vorstand der Suwelack-Stiftung beschloss am 21. Juni 2004, das Filmprojekt mit Euro 1.000,00 zu fördern. Drei Monate später war das Filmprojekt abgeschlossen; am 26. September 2004 erhielt die Stiftung die Belegexemplare des Films.

Der Film (59 min., DVD-PAL, abspielbar auf DVD-Player) kann über die Wolfgang Suwelack-Stiftung ausgeliehen werden.


(1. November 2004)