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Der jüdische Friedhof – ein Denkmal der Stadtgeschichte

Nicht selten zeugt, wie in Billerbeck, nur noch der Friedhof vom Leben der jüdischen Minderheit. Der Friedhof vermittelt einen Eindruck von der Verwurzelung der Juden in der Gesellschaft und erinnert uns an das jüdische Kulturerbe. Der jüdische Friedhof ist somit ein einzigartiges Dokument der deutsch-jüdischen Geschichte in Billerbeck.

Heute finden sich vornehmlich Grabsteine aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik auf dem Friedhof. Die letzte Beerdigung fand 1939 statt, bevor dann Billerbeck „judenfrei“ wurde, wie es im nationalsozialistischen Jargon hieß. Vor und nach 1945 wurde der Friedhof mehrfach geschändet. Seit 1995 steht der Friedhof unter Denkmalschutz.

Der Friedhof am Ufer der Berkel ist in der Bevölkerung fast vergessen. Mit dem geplanten Berkelauen-Konzept wird der Friedhof wieder stärker an die Stadt angebunden. Es entspricht dem respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit diesem Kulturdenkmal, wenn sich auch das direkte Umfeld des Friedhofs in einem gepflegten Zustand befinden würde. Die verwahrloste Brache im Eingangsbereich wird weder dem Rang eines authentischen Geschichtsorts noch der Würde eines Friedhofs gerecht.