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Aktuelle Informationen – von der Idee zur Realisation

 Mitte September 2006
Weitere Vorarbeiten bereiten die Inventarisation der Grabsteine und die Dokumentation der Friedhofsgeschichte vor. Das Planungsbüro wwk erstellt eine zeichnerische Bestandsaufnahme des Friedhofs und insbesondere der Grabsteine. Die Fotographin Anne Steioff-Dolf (Nottuln) erstellt eine Dokumentation aller Grabsteine in Vor- und Rückansicht und dokumentiert zudem kulturhistorische Auffälligkeiten der jüdischen Sepulkralkultur.

12. September 2006
Der Denkmal- und Umweltausschuß der Stadt Billerbeck nimmt einstimmig den endgültigen Entwurf für die Umgestaltung des Vorplatzes und des Eingangsbereichs des Jüdischen Friedhofs zur Kenntnis und erteilt das Einverständnis zur Aufstellung der Informationssäule und des Eichenwald-Denkmals auf der städtischen Parzelle. Grundlage der Diskussion bildet die Zeichnung des mit der Baudurchführung beauftragten Planungsbüros wwk und die Erläuterungen von Matthias M. Ester M.A. zum Entwurf des Eichenwald-Denkmals von Prof. Jörg Heydemann.

10. September 2006
Am „Tag des offenen Denkmals“ nehmen knapp 100 Billerbecker Bürgerinnen und Bürger das Angebot der Suwelack-Stiftung wahr, sich über die geplante Umgestaltung des Friedhofsvorplatzes und die Kulturgeschichte des Friedhofs zu informieren. Prof. Jörg Heydemann erklärt das Konzept der Vorplatzgestaltung. Matthias M. Ester M.A. verdeutlicht am Beispiel ausgewählter Grabsteine den Weg der Billerbecker Juden in die bürgerliche Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts. Steinmetz und Restaurator Bernd Dirks weist auf die Gefahren hin, die vor allem den Grabsteinen aus Baumberger Sandstein durch zunehmende Verwitterung drohen, und erläutert die Methoden der Konservierung.

30. August 2006
Der Vorstand der Wolfgang Suwelack-Stiftung informiert die Spitzen der in Billerbeck organisierten Parteien bzw. der im Stadtrat vertretenen Fraktionen über den aktuellen Stand des Friedhofsprojekts und erläutert den endgültigen Entwurf der Umgestaltung.

25. August 2006
Die Realschule Billerbeck gestaltet einen Aktionstag zugunsten des Friedhofsprojekts. Mit einem Sponsorenlauf erinnern die Schülerinnen und Schüler die Einwohner an die Billerbecker Geschwister Eichenwald, die im Dezember 1941 nach Riga deportiert worden sind. Am 27. August hätte Rolf-Dieter Eichenwald seinen 70. Geburtstag feiern können.

22. August 2006
Zu einem Ortstermin auf dem Vorplatz des Jüdischen Friedhofs treffen sich Vertreter der Stadtverwaltung und der Suwelack-Stiftung bzw. des Planungsbüros wwk, um technische Details abzuklären und das weitere Vorgehen zu besprechen. Das Gespräch dient auch der Vorbereitung der Sitzung des Denkmalausschusses am 12. September.

Ende August – Anfang September 2006
Eine fünfteilige Artikelserie von Matthias M. Ester M.A. im „Billerbecker Anzeiger“ bereitet den „Tag des offenen Denkmals“ am 10. September vor. Die kleine Kulturgeschichte soll das Interesse wecken, den weitgehend vergessenen Friedhof als Geschichtsort der gesamten Billerbecker Stadtgeschichte zu entdecken und sich über das Projekt des Vorplatzgestaltung zu informieren.

2. August 2006
Der Stadt Billerbeck wird der endgültige Entwurf für die Gestaltung des Vorplatzes und des Eingangsbereichs des Jüdischen Friedhofs Billerbeck zugeleitet.

14. Juli 2006
Die Stadt Billerbeck als Untere Denkmalbehörde erteilt der Jüdischen Gemeinde Münster die Erlaubnis zur Restaurierung der Grabsteine auf dem Jüdischen Friedhof Billerbeck. Diese Erlaubnis ist die denkmalschutzrechtliche Voraussetzung für die Realisierung des gemeinsamen Projekts des Landes NRW, der Stadt Billerbeck und der Suwelack-Stiftung.

28. Juni 2006

Die Stiftung überarbeitet den Entwurf von Prof. Jörg Heydemann und beschließt das endgültige Gestaltungskonzept für den Vorplatz und Eingang des Jüdischen Friedhofs. Die Zeichnung des Entwurfs wird bei wwk in Auftrag gegeben.

11. Juni 2006

Die sonntägliche Kollekte in den katholischen Kirchen in Billerbeck und Aulendorf sowie im Kloster Gerleve ist dem Projekt der Umgestaltung des Vorplatzes des Jüdischen Friedhofs gewidmet. 

 1. Juni 2006
Die Stadt Billerbeck stellt den Zuwendungsantrag für die Restaurierung der Grabsteine des Jüdischen Friedhofs bei der Bezirksregierung Münster.

31. Mai 2006
Im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals" am 10. September 2006 wird die Stiftung das Friedhofs-Projekt vorstellen. Das bundesweite Schwerpunktthema lautet „Historische Gärten und Parks" und schließt ausdrücklich Friedhofsanlagen ein. Der parkähnliche Jüdische Friedhof am Berkelufer passt hervorragend in diese Thematik. Zum einen soll das Umfeld des Friedhofs in das Berkelauenkonzept integriert werden. Zum anderen unterstützt die vorgeschlagene Vorplatzgestaltung den Parkcharakter des Friedhofs.

24. Mai 2006
Die Jüdische Gemeinde Münster erteilt ihre Zustimmung zu dem Vorhaben der Stadt Billerbeck, im Rahmen des „Sonderprogramms Jüdische Friedhöfe" Landesmittel zu beantragen und die Restaurierung des denkmalgeschützten Friedhofs durchzuführen.

15. Mai 2006
Von heute an erscheint für ca. drei Wochen eine Anzeigenserie im „Billerbecker Anzeiger": Billerbecker Bürgerinnen und Bürger solidarisieren sich mit dem Anliegen der Stiftung und fordern zu Spenden für das Projekt auf. Die einzelnen Anzeigen werden ab Mitte Juni auf der website der Stiftung veröffentlicht, verteilt über die Seiten des Friedhofs-Projekts. Am 20. Mai und am 3. Juni wird erstmals der neue Flyer, der über das Friedhofs-Projekt informiert, als Beilage des „Billerbecker Anzeiger" verteilt.

8. Mai 2006
Die Stiftung bzw. die Jüdische Gemeinde Münster erhält einen Maßnahmenkatalog und Kostenvoranschlag für die Restaurierung des Jüdischen Friedhofs. Dieser Kostenvoranschlag bildet die Grundlage für den Antrag auf Förderung der Maßnahme aus den Mitteln des „Sonderprogramms Jüdische Friedhöfe". In dem Fall, dass die Restaurierung genehmigt und die Finanzierung unterstützt wird, trägt das Land NRW 60% der Kosten. Die beantragende Kommune hat die restlichen 40% aufzubringen, wobei bis zu 90% des kommunalen Anteils von Dritten finanziert werden können. Die Stiftung hatte sich in dem Gespräch vom 24. März bereit erklärt, diesen Kostenanteil zu übernehmen.

14. April 2006
Die Kollekte der Evangelischen Kirche Billerbeck an Karfreitag ist dem Projekt der Umgestaltung des Vorplatzes des Jüdischen Friedhofs gewidmet.

4. April 2006
Die Stadt Billerbeck erteilt der Jüdischen Gemeinde Münster die Erlaubnis zur Umgestaltung des Vorplatzes und des Eingangsbereichs auf der Grundlage des vorgelegten Entwurfs. Diese Erlaubnis ist die eigentumsrechtliche und denkmalschutzrechtliche Voraussetzung für die Realisierung des Projekts durch die Stiftung.

24. März 2006
Die Stadt und die Stiftung einigen sich darauf zu prüfen, ob im Zusammenhang mit dem Projekt der Vorplatzgestaltung auch die Restaurierung der Grabsteine auf dem Jüdischen Friedhof bewerkstelligt werden kann. Schon im November 2004 hatte die Stiftung darauf hingewiesen, dass das Land ein „Sonderprogramm Jüdische Friedhöfe im Denkmalförderprogramm NRW" aufgelegt hat.

7. März 2006
Die Stiftung beauftragt das Büro wwk. Partnerschaft für Umweltplanung (Weil – Winterkamp – Knopp) in Warendorf mit der Ausführungsplanung und Bauleitung des Friedhofs-Projekts. 

Ende Februar / Anfang März 2006
Die Stiftung wendet sich erstmals mit ihrem Anliegen an die Öffentlichkeit und bittet um Unterstützung des Vorhabens. Die Spendenkampagne nimmt ihren Auftakt. Das Spendenbarometer, das auf der website eingerichtet ist, informiert von nun an sowohl über das wöchentliche Spendenabkommen wie über das Gesamtspendenaufkommen.

Ende Februar 2006
Die Stiftung erstellt eine Kostenschätzung und entwickelt das Finanzierungskonzept.

14. Februar 2006
Der Umwelt- und Denkmalausschuss der Stadt Billerbeck nimmt den Vorschlag einstimmig zur Kenntnis.

26. Januar 2006
Die Stiftung stellt offiziell den Antrag an die Stadt Billerbeck, die denkmalrechtlichen und eigentumsrechtlichen Voraussetzungen für die Verwirklichung des Friedhofsprojekts zu schaffen.

4. Dezember 2005
Die Jüdische Gemeinde Münster stimmt dem Vorschlag der Stiftung zu.

18. Oktober 2005
Ein Gespräch zwischen der Stadtverwaltung und der Stiftung klärt die denkmalrechtlichen und eigentumsrechtlichen Voraussetzungen.

23. Juni 2005
Ein Ortstermin auf dem Friedhof, bei dem die Stadtverwaltung und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Westfalen vertreten sind, führt zum grundsätzlichen Einverständnis mit der Initiative der Stiftung.

März 2005
Der Vorschlag „Jüdischer Friedhof Billerbeck - Umgestaltung von Vorplatz und Eingang“ (Konzeption und Entwurf: Prof. Jörg Heydemann, Billerbeck; Kulturhistorische Begleitung: Matthias M. Ester M.A., Münster) ist fertiggestellt und wird der Bürgermeisterin Marion Dirks überreicht.

November 2004
Die Stiftung schlägt der Bürgermeisterin Marion Dirks vor, den Eingangsbereich und den Vorplatz des Jüdischen Friedhofs in Billerbeck zu gestalten und aufzuwerten. Zugleich erteilt die Stiftung den Auftrag, eine Konzeption zu entwickeln und einen Entwurf zu zeichnen.