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Der Stifter: Wolfgang Suwelack

Wolfgang SuwelackGeboren am 20. Oktober 1937 in Billerbeck; Besuch der Volksschule und Rektoratschule (heute: Realschule) in Billerbeck; 1957 Abitur am Nepomucenum in Coesfeld.

Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und der Verfahrenstechnik an den Technischen Hochschulen in München und Darmstadt.

Nach dem Tode des Vaters im November 1962 Übernahme der Führung der Firma Dr. Otto Suwelack Nachf. in Billerbeck; fast 40 Jahre lang geschäftsführender Gesellschafter.

Seit 1998 Engagement zur Förderung der Gedenkkultur und Erinnerungsarbeit in Billerbeck:

Gründung des „Fördervereins Mahnmal Billerbeck e.V.“ (1999)

Durchführung eines internationalen Ideenwettbewerbs zur Umgestaltung des „Kriegerehrenmals“ von 1926, Ausstellung der Entwürfe und Preisverleihung (1999)

Beginn der künstlerischen Umgestaltung des „Kriegerehrenmals“ zur „Kapelle der Friedfertigkeit“ nach den Plänen der Havixbecker Künstler Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt (2000)

Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft „Spuren Finden“ an der Realschule Billerbeck unter Leitung von Guido Linden, die das Leben der Billerbecker jüdischen Kinder Rolf-Dieter und Eva Eichenwald im Holocaust erforscht (2001)

Herausgabe des Buches „Zersplitterte Sterne. Erinnerungen an jüdische Familien in Billerbeck und ihre Zeit“ von Veronika Meyer-Ravenstein (2002)

 

Übergabe der neuen Gedenktafel am „Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“ (2002)

Gründung der „Wolfgang Suwelack-Stiftung“ (2003) 


Es gehört zu den Vorgaben der Stifters, dass die Wolfgang Suwelack-Stiftung Projekte und Initiativen fördert, die aus Billerbeck und dem Münsterland hervorgehen und sich auf die Stadt bzw. die Region beziehen. Das Engagement von Wolfgang Suwelack hat – neber der Verbundenheit mit seiner Heimatstadt – auch familiengeschichtliche Hintergründe. Ein kleiner Essay verweist auf die Zusammenhänge von Familiengeschichte – Stadtgeschichte – Gedenkgeschichte


Wie kommt jemand dazu, sich mit der Gedenkkultur vor Ort zu beschäftigen? Was treibt einen an, sich zu engagieren und schließlich „anzustiften“, wie es Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven bei der Verleihung der Anerkennungsurkunde formulierte?

Es sind nicht nur die Rückstände in der Gedenkkultur, die man empfindet, wenn man die Zustände im eigenen mit denen in anderen Orten vergleicht. Oder die Missstände, die einem bewusst werden, wenn man sich mit der wechselvollen Geschichte der Erinnerung, den künstlerischen Tendenzen in der Gegenwart und den kommemorativen Notwendigkeiten für die Zukunft beschäftigt. Es sind nicht zuletzt die „Erweckungserlebnisse“, die Motivation und Kraft geben.

Ein weiterer kleiner Essay berichtet über den persönlichen Weg Wolfgang Suwelacks von der anfänglichen Verlegenheit zum nachhaltigen Engagement.